Letzten Samstag fanden nun endlich einmal sehr interessante Filmpremieren statt. Wieder einmal war das Babylon in Berlin Mitte Austragungsort für eben jene. So wurden die sogenannten F1 Filme der HFF Studenten der ersten Jahrganges gezeigt. Die F1 ist die erste richtige große Filmübung für die Studenten und beschäftigt sich direkt mit dem Thema “Dokumentarfilm”.
Für den Dreh stehen maximal 5 Filmrollen á knapp 10 Minuten zur Verfügung. Also einfach mal draufhalten, wie es bei DV so gerne gemacht wird, ist hier nicht.
Und die Filme, die dort liefen, waren einfach der Hammer. Man merkt sofort, dass es ein ganzes anderes Medium ist, auf dem gedreht wird. Es ist einfach kein Video mehr. Es ist Film. Und es macht Spaß sich damit auseiander zu setzen.
Meine Freundin und Jette sind schon ganz aufgeregt auf nächstes Jahr, wenn dann hoffentlich einer meiner Filme läuft.
Besonders betroffen hat mich der Film “Licht bricht sich”, in dem eine in einem Berliner Hospiz-lebende Frau begleitet wird. Sie hat sich bereits damit abgefunden, dass sie in naher Zukunft sterben wird, und das war das Interessante an diesem Film. Mit welcher Gelassenheit und mit welcher Offenheit diese Frau gesprochen hat über ihren Tod und ihre konkreten Wünsche. Einfach unglaublich.
Lustigerweise habe ich mir bereits vor dem Festival Gedanken gemacht, was ich verarbeiten würde, wenn ich irgendwie die Möglichkeit bekommen sollte, einen Dokumentarfilm zu machen. Und es hätte sich qausi mit fast genau dem selben Thema beschäftigt.
Tja, im Dezember geht die Pitches für die F1 los. Mal sehen, was da so dabei ist. Würde mich schon sehr gerne an solchen Projekten beteiligen.
Grüße
Paule