Habe mich gestern abend mal wieder auf den Weg ins Kino gemacht.
Leider gibt es gerade nur einige gute Filme, die mich wirklich reizen.
Aber in den nächsten Wochen wird sich das auf jeden Fall ändern, wenn Filme wie “Benjamin Button” und dergleichen starten.
Also tat ich mir gestern abend den neuen Film mit Will Smith an, Sieben Leben.
An sich ein wirklich netter Film, mit einem tollen Will Smith, der von Schuldgefühlen quasi zerfressen wird.
Ich möchte hier weniger auf die Handlung eingehen. Es sei nur soviel gesagt, dass er als Finanzbeamter 7 Menschen glücklich machen möchte.
Dabei wird die Geschichte und die Hintergründe teilweise in Rückblenden erzählt, sodass sich nach und nach erst aufdeckt, warum und wieso das alles passiert.
Aufmerksame Zuschauer wissen jedoch schon nach einer kurzen Zeit, worauf das hinaus laufen wird, trotzdem überrascht das Ende dann doch an einigen Stellen.
Ein sehr ruhiger Film, teilweise vielleicht sogar wieder zu ruhig, was mich persönlich im Mittelteil des Films in ein Loch geworfen hat und ich mich gefragt habe, wann denn nun endlich die Auflösung kommt. Eigentlich schade, da diese ruhigen Momente in dem Film schon irgendwie den inneren Konflikt des Protagonisten zeigen sollen, aber bei mir nicht wirklich gut ankamen.
Außerdem regten mich einige Kamerabewegungen wieder einmal total auf. Ich kann verstehen, dass man bei dynamischen Actionsequenzen, wie sie in “Crank” oder anderen Film notwendig sind, auf Handkamera zurück gegriffen wird und werden muss. Aber wieso müssen in einem ruhigen und nachdenklichen Film wie Diesem, teilweise sehr unruhige Bewegungen der Kamera eingebaut werden?
Man sitzt im Kino und fühlt sich irgendwie fehl am Platz. An sich eine Tendenz in diversen Filmen in den vergangenen Monaten, die mich doch schon des Öfteren in den Wahnsinn getrieben hat und die ich persönlich völlig unnötig finde (bzw. an vielen Teilen völlig unangebracht empfinde)
An sich kann ich den Film empfehlen, und wünsche viel Spaß beim Gucken.