Ich nutze ja nicht gern die Berufsbezeichnung “Filmproduzent”, weil ich es ja eigentlich gar nicht richtig bin. Zumindest nicht bei unserem 3D-Film “Topper gibt nicht auf”.
Ich bin ja lediglich der Produktionsleiter.
(Wie oft habe ich versucht, Leuten diesen Unterschied zu erklären (auch vielen Leuten an der HFF), aber trotz alledem tauchen wir Produktionsstudenten immer wieder in Stablisten und Projektlisten als “Produzent” auf. Das freut die HFF.)
Zwei Wochen liegt der letzte Drehtag bereits zurück.
Zwei Wochen, seitdem ich nun auch krank bin und mich leider ein wenig auf dem Projekt zurück ziehen musste.
Und da bin ich wieder. Die Script/Continuity wird mich morgen sicherlich gleich wieder darauf ansprechen, dass ich abends also noch genug Energie habe, etwas in meinen Blog zu schreiben.
Aber ich finde, dass muss sein. Immerhin machen wir hier den ersten 3D-Spielfilm der HFF. Das ist nicht nur einfach so einer von vielen Filmen, sondern für mich und viele Andere ein sehr spannendes und Nerven aufreibendes Projekt.
Ich wage es kaum glauben, was morgen passiert.
Schon seit Wochen arbeite ich als Produktionsleiter an einem Forschungsprojekt an der HFF, welches ein Förderungsprjekt des Bundewirtschaftsministerium ist.
Wir wollen an der HFF den ersten 3D-Spielfilm der HFF drehen.
Und ich wurde gefragt, ob ich nicht die Produktionsleitung übernehmen möchte. Was für eine Ehre und eine Herausforderung.
So vergingen die letzten Wochen und irgendwie kam ich oft an einen Punkt, an dem ich begann zu zweifeln, ob wir jemals überhaupt die Möglichkeit haben werden, überhaupt zu drehen.
Mal kurz darüber nachgedacht, wie die Arbeit an unserem 3D Film eigentlich laufen soll.
Ich finde, dass es ziemlich einleuchtend ist.
Was denkt ihr?
Workflow
Für Alle, die sich für meine Hausarbeit in Filmgeschichte interessieren, könnt ihr sie euch hier runter laden.
Jetzt rocken wir die dritte Dimension!

Then it comes to be that the soothing light at the end of your tunnel
Is just a freight train coming your way
Gehen wir es an.
Projekt 1: Die F1 “Crazy Sexy Mike” (AT)
Ich begann das Jahr mit einer so genannten F1. Das ist die erste Filmübung im ersten Jahr. Ziel ist es einen knapp 15 Minuten Dokumentarfilm über ein Thema freier Wahl zu erstellen. Alle Gewerke aus der HFF sind daran beteiligt.
Was soll ich sagen? 13 Filmprojekte im ersten Jahr. Das ist mein Fazit. Keiner von diesen 13 Stück ist fertig, was weniger an mir, sondern an teilweise langgezogenen Postproduktions-Prozessen liegt.
Immer wieder werde ich gefragt, was man denn so an der HFF lernt. Dazu kommt demnächst ein sehr großer Artikel – aber kurz gefasst ist das nicht wirklich viel.
Zumindest theoretisch.