Posted on 16-09-2008
Filed Under (Allgemein, Musik) by paule

So, etliche Tage zu spät, aber immerhin kommt hier doch noch mein kurzer Bericht über den heiligen Freitag, 12. September 2008.

METALLICA feierten also mit ca. 17000 Fans aus dem MetClub und Mission:Metallica Forum eine Party zum Release ihres neuen Albums. Und waren gleich noch Grand Opening Act der neuen Berliner O2 World.

 

Ich sage nur: Es war der Hammer. 

Auch wenn vorher im Radio und Foren erzählt wurde, dass sie nur 1 Stunde spielen würden, war die Laune von vornherein auf einem echten Höhenflug. Auch wenn der Einlass um 18 Uhr stattfinden sollte, und dann letztendlich erst um 19:15 gestartet wurde.

Die Einlasser wirkten aufgrund der High-Tec Scanner und unserer ausgedruckten Karten mehr als überfordert. Natürlich standen meine Freunde und ich in der Reihe mit der Unfähigsten aller Einlasserinnen, sodass aus unserem anfangs erste Reihe Platz bzw. 10. Person am Einlass der 80. wurde.

Aber egal. Wir waren drin. Und mussten erstmal auf Klo, da wird ja über eine Stunde warten mussten. Und Überraschung. Die Toiletten sind in der zweite Etage. Zusammen mit der Essens-Lane.

Wow, also zwei Etagen nach oben gehetzt, schnell raus mit dem Bier und Alkohol, der schon im Körper war, und dann ab in die Halle. Immerhin hatten wir ja Stehplatzkarten. Und wir wussten, dass es eine Mittelbühne werden würde.

Der erste Eindruck ist ja immer der Entscheidende. Und ich war irgendwie erstmal enttäuscht.

“Was, größer ist das Ding nicht?”

Ich gebe zu, dass ich echt verwöhnt bin, aber wenn das Ding mit 17000 “Metallica, Metallica” rufenden Fans gefüllt ist und die Lichter ihr übrigens tun, dann ist die Stimmung in der Halle der Hammer und sie wirkt gar nicht mehr so klein, wie ich anfangs dachte.

 

Wir hatten also unseren Stehplatz, den Christian sehr gut für knapp zwei Stunden verteidigte, bevor das Konzert losging. Zeit genug für Peter und mich, uns die Halle anzugucken.
Also rumgezogen,  Essen geguckt (Schwarma 4,80€, kleiner Bier 3,80€ zuzüglich 1€ Pfand!), Sitze Probegesessen, und Rammstein Leute gesehen. Die waren also auch da!

Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Halle mag. Gute Sicht von allen Plätzen, sehr bequem und die Stimmung in der Halle zu einem Eishockey Spiel mit Bier und Chips in den Händen ist sicherlich echt geil.

Werde ich mir irgendwann auch mal geben!

Besonders toll finde ich die durchgängige LED Werbeleiste zwischen dem ersten und zweiten Rang. Viel Platz zum Einblenden von Ankündigungen, Werbung und wahrscheinlich auch Botschaften, wie “Go, ALBA, go” und dergleichen.

Und irgendwann kurz nach neun war es dann soweit. 

ACDC mit “Long Way to this top”. Fans wissen, was das bedeutet. Der letzte Song der Pause vor dem Konzert. Danach kommt obligatorisch Ennio Morricoe mit “The Ectasy of Gold” und dann kommt METALLICA.

Und so war es. Peter und ich wetteten noch um die erste Ladung Bier für das nächste gemeinsame Konzert, ob die Band als Opener einen neuen Song vom neuen Album, oder doch eher was Älteres spielen. Tja, ich war wohl besser. Sie rockten mit “That was just your Life”, Opener des neuen Albums. Einfach der Hammer das Teil. So krass und neu, dass ich trotz fetten Lyrics-Üben am Tag keinerlei Chancen hatte mitzusingen, außer bei “That was just your life”.

Hammer Teil.

Sie spielten sehr viel vom neuen Album, insgesamt 6 Songs. Außerdem viel Zeug, was sie ewig nicht im Programm hatten. Und nur wenig “übliches Zeug”. Kein Enter Sandman, kein Nothing Else Matters. Dafür aber Master of Puppets, One und Seek and Destroy.

Da es eine Mittelbühne war, hatte man schon mal das Vergnügen, die Herrschaften von hinten bewundern zu dürfen. Aber der Abstand von erster Reihe zu Band war nur knapp 3 Meter, sodass man, wenn die Herren dann auf unserer Seite waren, schon direkt ansehen konnte und auch fast berühren konnte.

Akustik war sehr geil. Gitarren, Drums und Bass rockten und ließen die Wände zittern. Nur der Gesang ging in der Mischung etwas unter. 

Innerhalb von einer halben Minute Opening-Song bewegte ich mich in einer sich fortan pogo-tanzenden Menge von Reihe 10 in Reihe 1 und war ab dann das komplette Konzert vorne. Und das, obwohl ich nicht 2 Stunden dort ausgehart habe, sondern andere habe warten lassen. Bin schon echt böse, gelle?

Das Konzert ging auch länger als eine Stunde. Ziemlich genau 2 Stunden und 10 Minuten.

Bei dem ewig nicht gespielten Blitzkrieg flogen schwarze Gummibälle von der Decke mit dem Metallica Schriftzug aufgedruckt. Wie originell aber unüblich für Metallica. Aber was solls.

Ich kann nur sagen, ich war sowas von baff und der Show und dem Album. Bin sowas von glücklich abends noch mit Schwaben in Paules Metal Eck und hab mich da noch durch das Album gehört und ein Bierchen zum Abschluss getrunken.

Leider musste ich am nächsten Morgen ja auch schon wieder zu eine Dreh, sodass ich letztendlich nur 2 Stunden Schlaf bekam.

Aber was solls.

Im Frühjahr kommen Metallica übrigens wieder nach Berlin.

Ich denke, dass werde ich mir dann auch wieder geben.
Das wäre dann Konzert #6.

Und das ist gar nichts gegen den einem Schwabe, den wir kennen gelernt haben. Der verfolgt Metallica seit 1986. Da war ich 2 Jahre alt!

Unglaublich!
In diesem Sinne, rock your asses off, folks!

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